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Allgemeines zu den Geburten:
 

Da wir unsere Stuten ca. 11 Monate lang durch die Trächtigkeit begleiten, fühlen wir uns auch verpflichtet, ihnen bei der Geburt beizustehen, um im Notfall auch rechtzeitig eingreifen zu können. Wer Mühe und Kosten nicht scheut, seine Stute vom auserwählten Hengst tragend zu bekommen, sollte dann im entscheidenden Moment - im "Endspurt" - nicht alles aufs Spiel setzen und die Stute sich selbst überlassen! Bei der Geburt steht viel auf dem Spiel, bei Komplikationen kann die Geburt nicht nur mit dem Tod des Fohlens, sondern auch mit dem Tod der Stute enden. Und das sollte kein Züchter wissentlich riskieren!

Daher überwachen wir unsere Stuten nahezu lückenlos, wir haben zu diesem Zweck auch eine Überwachungskamera und messen in der "heißen Phase" mehrmals täglich die Temperatur der Stute, welche vor der Geburt deutlich absinkt. Auf diese Weise waren wir bei allen vier überwachten Geburten dabei und im Nachhinein wissen wir, dass es auch gut so war!
Ein Fohlen hatte den Vorderhuf nach hinten verkeilt und steckte in den Geburtswegen fest. Die andere Stute hatte zu schwache Wehen für das riesengroße Fohlen, sodass Zughilfe notwendig wurde, wenn die Geburt zu lange dauert, erstickt das Fohlen in den Geburtswegen! Die dritte Stute lag im 30m² großen Geburtsraum genau mit dem Hinterteil gegen die Wand und stand auch nicht mehr auf, wir mussten sie wegziehen, sonst wäre das Fohlen durch die Geburtskräfte gegen die Wand erdrückt worden. Man sieht also, dass es sehr schnell gehen kann und rasche Hilfe oft über Freud oder Leid entscheidet!